G Strings – The land of Dreams

Diese Woche gab es etwas ganz besonderes zu ergattern. Einen Repress eines echten Klassikers. Die Rede ist von G Strings 1990 erstmals erschienenem Release “The Land of Dreams” auf Seventh Sign Recordings.
Der Titeltrack legt dann auch gleich ohne große Umschweife los mit einem zeitlosen (!) Chicago House Beat über einem extrem tiefergelegten Bass. Hinzu kommen noch die sehnsüchtigen Strings und ein paar kräftige Snares. Viel mehr braucht es auch nicht zur Glückseligkeit. Der Track hat einen simplen, aber perfekten Aufbau. Mich erinnert das ein wenig an eine Mischung aus Hells “Totmacher” und der zartbitteren Melancholie einiger Schatrax Tracks (man denke an “Mispent Years”, etc.).

Weiter gehts mit einer interessanten Mischung aus klassischen Chicagoer Deephouse Beats und eines in späteren Zeiten als typische Trancebassline im 8teltakt identifizierbaren Bassgerüstes. Auch hier gewinnt die Einfachheit. Ein paar rhythmische Stabs und Strings sorgen für das mindestmaß an Gefühl und die Clap haut schön auf die Viertel.

Die Flip kommt mit Images dann noch ein wenig wehmütiger daher als die anderen Tracks. Dabei ist es die Ruhe der leicht disharmonischen Strings, die die roughen 909 Beats konterkariert und so für einen nahezu schwerelosen Zustand sorgt.

Der Dub lässt die Beats dann ein wenig entspannen und rundet die EP stimmig ab.
Alles in Allem erscheint diese Platte wie aus einem Guss. Die Direktheit der Maschinen gepaart mit der Wärme der Strings machen “The Land of Dreams” zu einem Meisterwerk für die besonderen Momente.

Discogs

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